Ortswappen

MettenbergWarthausenFreiburgBiberach

Warum gibt es im Mettenberger Ortswappen eigentlich keinen Bezug zu Biberach?

Die goldenen Lilienstäbe in schwarzem Feld sind das Wappen der Herren von Warthausen. Damit soll an die einstige Zugehörigkeit des Ortes zur Herrschaft Warthausen erinnert werden, die bis zum Jahr 1819 andauerte. Das rote Kreuz in silbernem Feld ist das Wappen der Stadt Freiburg. Dieses soll die einstigen Beziehungen der Pfarrei Mettenberg zur Universität
Freiburg, der die Kirche inkorporiert war, andeuten. Am 21. Juli 1457 gründete Albrecht VI. von Osterreich die Universität Freiburg. Als materielle Grundlage stiftete er dazu die Einkünfte verschiedener Pfarreien oder Höfe seines Besitzes, u. a. die Pfarrkirchen zu Ehingen/Do., Rottenburg, Freiburg, Breisach, Winterthur, Warthausen, Mettenberg und die Nikolauskaplanei in Unteressendorf. Die Universität Freiburg hatte damit das Recht, die Pfarrstelle zu besetzen. Sie bekam auch die Einkünfte aus dieser Stelle und von zwei Höfen in Mettenberg.

Die Eingemeindung zu Biberach erfolgte im Jahr 1974, eine Veränderung des Ortswappens wurde nicht vorgenommen.